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Frühzeitig auf „Mini-Jetlag“ vorbereiten: Zeitumstellung belastet viele Menschen

In der Nacht vom 28. auf den 29. März werden die Uhren von der Winter- auf die Sommerzeit umgestellt. Dabei geht eine Stunde verloren und genau dieser „Mini-Jetlag“ sorgt bei vielen Menschen für Schlafprobleme und daraus resultierende Müdigkeit und Konzentrations-schwierigkeiten, erklärt Prof. Dr. Peter Young, Chefarzt und Schlafmediziner bei Medical Park Bad Feilnbach Reithofpark. Deshalb sollten sich sensible Menschen langsam an die neue Zeit herantasten.

Der Schlafrhythmus wird durch die „innere Uhr“ gesteuert, die aber durch die Zeitumstellung gehörig durcheinandergebracht wird. „Der biologische Rhythmus gerät aus dem Takt. Die Folgen können vielfältig sein, vor allem zeigen sich aber Schlafprobleme und Konzentrationsschwächen. Aber auch depressive Verstimmungen, Tagesmüdigkeit, Reizbarkeit oder Verdauungsproblemen können auftreten“, weiß Prof. Dr. Peter Young. Der Chefarzt der neurologischen Rehabilitationsklinik Medical Park Bad Feilnbach Reithofpark ist auch international anerkannter Experte im Bereich der Schlafmedizin und eng vernetzt mit Kolleginnen und Kollegen der Europäischen Schlafforschungsgesellschaft.

Die Anpassungsdauer bei Zeitumstellungen ist – gerade im Frühjahr, wenn eine Stunde fehlt – individuell unterschiedlich, ältere Personen und Kinder haben es hier jedoch oft schwerer. Besonders anfällig für Schlafprobleme nach der Zeitumstellung sind aber vor allem Menschen, die ohnehin chronische Schlafprobleme haben. Sie leiden am meisten darunter, dass die Ausschüttung des Schlafhormons Melantonin gestört ist. So kann es mehrere Tage dauern, bis der Körper wieder sein Gleichgewicht gefunden hat. „Letztlich ist es ein aufgezwungener Jetlag, der Körper und Psyche vor Herausforderungen stellt“, so Prof. Dr. Peter Young.

Dauerhafter schlechter Schlaf kann erhebliche Konsequenzen für die Gesundheit haben, das Risiko für Krebs, Herz-Kreislauf-Krankheiten sowie Übergewicht und Diabetes ist deutlich erhöht. Und gerade deshalb sollten sich vor allem Menschen, die sensibel auf die Zeitumstellung reagieren, frühzeitig vorbereiten. Ein Tipp ist, schon jetzt den Wecker auf eine frühere Zeit zu stellen, so dass sich der Körper langsam resynchronisieren kann und dann schon auf die richtige innere Zeit eingestellt ist, wenn die Zeitumstellung kommt. In den Tagen vor und nach der Uhrzeitumstellung sollte viel Sonne und Frischluft getankt werden, was den Körper aktiviert und auch der Psyche hilft. Auch der Einsatz einer Tageslichtlampe direkt morgens nach dem Aufstehen kann unterstützend wirken. Zudem sollte die „Schlafhygiene“ beachtet werden: zwischen Abendessen und Schlaf sollten zwei bis drei Stunden liegen, Alkohol und Koffein vermeiden werden und auch etwas Bewegung vor dem Schlafen kann helfen. Und auch wenn es verlockend ist, am Wochenende auszuschlafen, sollte doch ein konstanter Schlafrhythmus beibehalten werden – also möglichst jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und zur gleichen Zeit aufzustehen, um den Körper nicht weiter zu verwirren.

In den vergangenen Jahren wurde die zweifache Zeitumstellung immer wieder diskutiert, scheiterte aber bisher immer daran, dass man sich nicht auf die Beibehaltung der Sommer- oder Winterzeit einigen konnte. Die Schlafmedizin hat hier eine klare Position: „Die Winterzeit ist weitaus sinnvoller. Das Tageslicht und der darin enthaltene Blauanteil des Sonnenlichts ist der Hauptzeitgeber für die innere Uhr des Menschen und maßgeblich für den Wach-Schlaf-Rhythmus. Unsere Gesellschaft hat schon heute ein Schlafdefizit, was durch die Sommerzeit noch verstärkt wird“, erklärt Chefarzt Prof. Dr. Peter Young. Bis eine Einigung erreicht wird, hat es aber jeder selbst in der Hand, sich vorzubereiten – auch wenn es vielleicht schwerfällt.

 

Über die Medical Park Klinikgruppe

Mit 13 Fachkliniken und vier ambulanten Reha- und Therapiezentren in Bayern, Berlin, Hessen und Nordrhein-Westfalen ist die renommierte Klinikgruppe Premium-Anbieter für medizinische Rehabilitation und Prävention in Deutschland. Die Medical Park Kliniken sind mit dem Konzept „Gesundwerden in traumhafter Lage“ auf die Indikationen Neurologie, Orthopädie / Traumatologie / Sportmedizin, Innere Medizin/Kardiologie, Geriatrie, Onkologie und Psychosomatik spezialisiert. Alle Klinken sind hochwertig ausgestattet und befinden sich in traumhaften Lagen. Um das Wohlergehen und die Genesung der ca. 70.000 Patientinnen und Patienten jährlich kümmern sich rund 3.650 Mitarbeitende des traditionsreichen Familienunternehmens.
Weitere Informationen unter www.medicalpark.de.

 

Für weitere Presseinformationen:

Michael Reindl
Medical Park Bad Feilnbach / Loipl
Tel.: +49 8066 18 9160
E-Mail: m.reindl@medicalpark.de

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