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Die Bedeutung der Prävention gegen Schlaganfälle – und die Wichtigkeit einer Rehabilitation

Ein Schlaganfall ist eine der häufigsten Todesursachen, obwohl sehr viel darüber bekannt ist, wie er vermieden werden kann. Mit dem bundesweiten „Tag gegen den Schlaganfall“ am 10. Mai soll Bewusstsein für die Prävention geschaffen werden – denn in Deutschland erleiden rund 270.000 Menschen jährlich einen Schlaganfall. Jeder Schlaganfall ist dabei anders, auch die Folgen unterscheiden sich. Umso wichtiger ist es, nach einem Schlaganfall schnellstmöglich wieder eine Verbesserung der Hirnfunktion zu erreichen – zum Beispiel in einer von fünf neurologischen Fachkliniken von Medical Park. 

Ein Schlaganfall wird oft mit körperlichen Beeinträchtigungen verbunden. Doch die häufigsten Folgen sind Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Sprachstörungen oder Veränderungen der Persönlichkeit. Symptome, die nicht immer von außen erkennbar sind und deren Behandlung nicht im ausreichenden Umfang im Akutkrankenhaus erfolgen kann. Das beweist auch das Motto „Ich spüre was, was du nicht siehst“ unter dem diesjährigen Tag gegen den Schlaganfall. Umso wichtiger ist die Bedeutung der Rehabilitation nach einem Schlaganfall. „Eine Rehabilitation nach der Akutbehandlung ist ein elementarer Bestandteil der Schlaganfall-Nachsorge“, so Prof. Dr. Peter Young, Ärztlicher Direktor von Medical Park Bad Feilnbach Reithofpark und Medical Park Loipl: „Hier unterstützen wir Patientinnen und Patienten, verloren gegangene körperliche und geistige Funktionen wiederherzustellen und die Selbstständigkeit im Alltag zurückzugewinnen oder mit Einschränkungen umzugehen. Außerdem hilft eine Rehabilitation dabei, einem erneuten Schlaganfall und Folgeerkrankungen vorzubeugen.“

Medical Park hat sich in fünf der 13 Kliniken deutschlandweit auf die Behandlung neurologischer Erkrankungen spezialisiert – in Bad Feilnbach, Loipl, Bad Rodach, Bad Camberg und Berlin. An allen Standorten hat die Reha nach einem Schlaganfall einen interdisziplinären Ansatz, verschiedene Fachbereiche arbeiten also Hand in Hand zusammen für einen erfolgreichen Aufenthalt. „Diese Zusammenarbeit ist für eine optimale Struktur und Ablauf der Rehabilitation wichtig. Gemeinsam verfolgen wir immer die Ziele, die wir je nach den individuellen Fähigkeiten mit den Patientinnen und Patienten vereinbaren. Nur so können wir dazu beitragen, die Lebensqualität von Betroffenen zu verbessern“, erklärt Prof. Dr. Peter Young.

Neben dem ärztlichen und pflegerischen Team kommt der Therapie eine entscheidende Rolle während einer neurologischen Rehabilitation zu. Dabei finden mehrere Therapieeinheiten täglich statt. Der Fortschritt der Patientinnen und Patienten wird dabei regelmäßig überwacht und der Therapieplan entsprechend angepasst – basierend auf den individuellen Wünschen und Fähigkeiten. Im Kern stehen dabei Physiotherapie zur Verbesserung der körperlichen Aktivität, Ergotherapie für das Training von motorisch-funktionellen Fähigkeiten oder die Neuro-psychologie, bei der durch spezielle Übungen die Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung trainiert wird. Zudem werden Erkenntnisse und Übungen aus der Sporttherapie genutzt, um eine Kraftentwicklung und Ausdauerverbesserung zu erreichen.

Eine besondere Rolle kommt auch der Logopädie und Sprachtherapie zu. Denn nach einem Schlaganfall ist Sprache nicht mehr selbstverständlich: rund ein Drittel der Schlaganfallpatientinnen und -patienten sind nach dem Ereignis von einer Aphasie betroffen, also einer Sprachstörung, die Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben stark beeinträchtigt. Betroffene wissen, was sie sagen möchten, können Wörter aber nicht wie gewohnt finden oder Sprache nicht mehr so gut verarbeiten. „Um die Sprachfunktionen bestmöglich wiederherzustellen, sollte die Therapie dazu schnellstmöglich begonnen werden“, weiß Angelika Felten, Therapieleitung Cluster Neurologie und verantwortlich für die Therapie in den neurologischen Medical Park Kliniken in Oberbayern: „Wir unterstützen die Patientinnen und Patienten dabei, die Fähigkeiten der Kommunikation wiederherzustellen oder zu verbessern. Dafür erstellen wir ein individuelles Therapieprogramm und kombinieren dafür klassische Logopädie mit computergestütztem Training und transkranieller Gleichstromstimulation, um das Reha-Potential voll auszuschöpfen.“ Aber nicht nur bei einer Aphasie, auch bei Schluckstörungen unterstützen Therapeuten in der Rehabilitation. Denn auch sog. Dysphagien treten nach Schlaganfällen auf und beeinträchtigen den gesamten Schluckvorgang – von der Nahrungsaufnahme über das Kauen bis hin zum Schlucken – mehr oder weniger stark.

 

Über die Medical Park Klinikgruppe

Mit 13 Fachkliniken und dreiambulanten Reha- und Therapiezentren in Bayern, Berlin, Hessen und Nordrhein-Westfalen ist die renommierte Klinikgruppe Premium-Anbieter für medizinische Rehabilitation und Prävention in Deutschland. Die Medical Park Kliniken sind mit dem Konzept „Gesundwerden in traumhafter Lage“ auf die Indikationen Neurologie, Orthopädie / Traumatologie / Sportmedizin, Innere Medizin/Kardiologie, Geriatrie, Onkologie und Psychosomatik spezialisiert. Alle Klinken sind hochwertig ausgestattet und befinden sich in traumhaften Lagen. Um das Wohlergehen und die Genesung der ca. 70.000 Patientinnen und Patienten jährlich kümmern sich rund 3.650 Mitarbeitende des traditionsreichen Familienunternehmens. Weitere Informationen unter www.medicalpark.de.

 

Für weitere Presseinformationen:

Michael Reindl, Manager Unternehmenskommunikation
Medical Park Bad Feilnbach / Loipl
Tel.: +49 8066 18 9160
E-Mail: m.reindl@medicalpark.de

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